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„Klein“ unterrichtet „Groß“

Im Oktober und November 2012 hat sich die Profilklasse „Wirtschaft/Gesellschaft“ der Stufe 5 am Wettbewerb zur Politischen Bildung mit dem Thema „Schokolade macht glücklich!?“ beteiligt. Im Rahmen ihres Wettbewerbsbeitrags hatte sich die Klasse mit folgenden Fragen beschäftigt:

  1. Wo und wie wird Schokolade hergestellt?  Was enthält Schokolade?
  2. In welchen Ländern wird Kakao angebaut?
  3. Unter welchen Bedingungen arbeiten und leben die Arbeiter/innen auf den Plantagen?
  4. Fair und normal gehandelte Schokolade – worin besteht der Unterschied?
    Welche Gründe gibt es, fair gehandelte Schokolade zu kaufen?

Am 30. November 2012 wurde das Wettbewerbsplakat, auf dem die oben dargestellten Fragen anhand aktueller Daten und der Befragung von Experten des Detmolder „Eine-Welt-Ladens“ beantwortet worden sind, an die Bundeszentrale für politische Bildung abgesandt.  Die Schülerinnen und Schüler haben mit viel Engagement an dem Projektthema gearbeitet. Die einhellige Schülermeinung war „Das Schokoladenthema hat viel Spaß gemacht und war sehr lehrreich“. Da das Thema „Fairer Handel“ im Abiturbereich sowohl des Faches Erdkunde als auch Sozialwissenschaften zu behandeln ist, kam die spontane Idee auf, die Ergebnisse des Klasse 5W über normalen und fairen Handel auch den Leistungskurs-Schüler/innen zu vermitteln.

Am Freitag, 25.1.2012, war es nun soweit. Nachdem zwei Fünfer-Gruppen der Klasse 5W einen Vortrag über normal und fair gehandelte Schokolade erarbeitet hatten, entschied die gesamte Klasse kriteriengeleitet, welcher Vortrag präsentiert werden sollte. Die Schüler Eva, Dennis, Lennart und Marcio stellten heraus, warum sie sich mit dem Thema „Schokolade macht glücklich?!“ beschäftigt haben und welche Ergebnisse sie zum Schokoladenanbau und -herstellung herausgefunden haben.

Dabei waren für die LK-Schüler besonders die Merkmale des fairen Handels von Bedeutung. Entscheidend waren die folgenden Details: Beim fairen Handel wird den Produzenten unabhängig vom Weltmarktpreis ein fester Preis garantiert und darüber hinaus eine zusätzliche Prämie gewährt, die dazu verwendet werden kann, die unmittelbaren Lebensbedingungen der Bevölkerung in den Anbauländern zu verbessern.



So können von dem erhöhten Preis und der „Fair-trade-Prämie“ Schulen, Krankenstationen, Straßen  gebaut werden, so dass sich die Lebensbedingungen der Menschen deutlich verbessern. Für die Schüler der 5W war auch wichtig, dass bei fair gehandelter Schokolade keine Kinderarbeit stattfindet, die bei der normal gehandelten Schokolade trotz Verbot seit 2008 immer wieder nachgewiesen werden kann.




Sowohl für die LKs als auch für die Klasse 5 W war  die Präsentation ein tolles Ereignis und einhellig war das Urteil der Oberstufenschüler „Die Kleinen haben das ganz toll gemacht, sie haben die Ergebnisse interessant präsentiert und es war für beide LK-Kurse sehr lehrreich“.




Das animiert uns dazu, auch zukünftig die Projektidee „’Klein’ unterrichtet ‚Groß’“ fortzusetzen und verstärkt den Profilgedanken der W-Klassen, wirtschafts- und gesellschafts- wissenschaftliche Themen altersentsprechend aufzugreifen und jahrgangsweise (Klasse 5 bis Stufe Q2) auszubauen.