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Paris-Fahrt

Paris – Hauptstadt Frankreichs, Stadt der Liebe, der Mode, der Kunst... Viel besungen und beschrieben. Und natürlich: immer wieder Thema im Französischunterricht – v.a. für das Zentralabitur.

Deswegen soll die Parisfahrt den Französischschülerinnen und -schüler der Oberstufe Gelegenheit geben, diese beeindruckende europäische Weltstadt persönlich zu erleben. Das Programm wird im Unterricht durch Referate vorbereitet.

Ein Reisebericht - Eine kleine Übersicht über die Stationen unserer Reise:

1. Tag:

Nach unserer Bahn-Reise erreichen wir den Gare du Nord in Paris und beziehen unsere Unterkunft. Ein erster Erkundungsspaziergang führt uns direkt ins centre-ville.

Das berühmte Luxus-Kaufhaus Galéries Lafayette bietet nicht nur erlesenste Waren zu stolzen Preisen, sondern auch einen fantastischen Blick über Paris von der Dachterrasse.

An der Opéra vorbei geht es über die Place Vendôme weiter bis zum Louvre und dem Jardin des Tuileries. Ein herrlicher Platz zum Entspannen! Vom „kleinen Triumphbogen“, dem Arc du petit Carrousel, verläuft eine Achse über die Place de la Concorde und die Champs Elysées direkt zum Arc de Triomphe.

Das wohl berühmteste Gemälde im Louvre ist die Mona Lisa, von den Franzosen „La Joconde“ genannt. Und sie lächelt immer noch!

Auf unserem Rundgang durch Paris kommen wir auch am Centre Pompidou vorbei, vor dem oft Kleinkünstler ihre Darbietungen präsentieren.

Nun heißt es, vorbei am Rathaus und auf zum Bootsanleger, von dem aus wir eine Bateau-mouche-Rundfahrt über die Seine unternehmen. Mit Einbruch der Dunkelheit erstrahlen linkes und rechts Seineufer mit ihren Straßen, Gebäuden und Brücken im künstlichen Licht: Paris, la nuit!

2. Tag

Das Musée d'Orsay ist in einem ehemaligen Bahnhof untergebracht. Von den alten Zeiten erzählt auch noch die große Uhr in der Museumshalle. Doch darüber hinaus gibt es natürlich noch viele interessante Skulpturen und Bilder zu sehen!

Essen bei Chartier ist in Paris ein Muss. In der ehemaligen Arbeiterkantine werden die Bestellungen auf die Tischdecke geschrieben! Typisch französische Spezialitäten fehlen nicht auf der Speisekarte. Mancher muss für den Verzehr aber erst Erklärungen bekommen, z.B. wie man escargots, also Weinbergschnecken, isst.

Zum Verdauen des guten Essens hilft die Eiffelturm-Besteigung. Schwindelfrei sollte man schon sein (die letzte Aussichtsplattform liegt bei 276 m), und eine gewisse sportliche Grundkondition ist bei 654 Stufen auch erforderlich.

3. Tag

Am dritten Tag steht zunächst die Ile-de-la-Cité auf dem Programm. Wir besichtigen die Kathedrale Notre-Dame und die Bastille. Auch die Petite Chapelle ist sehr sehenswert. Anschließend geht es ins Quartier latin, das traditionelle Studentenviertel, wo man auch sehr gut essen kann.Zum Ausruhen lädt der Jardin du Luxembourg ein.

Die Krönung des heutigen Tages ist unser Aufstieg auf den Montmartre mit der Kirche Sacré Coeur. Bei gutem Wetter und toller Atmosphäre (Musikanten, Kleinkünstler, Leute aus aller Welt, die auf den Treppenstufen sitzen) genießen wir den wunderschönen Blick über Paris.

Rund um die Place du Tertre ist auch zur Abenstunde noch einiges los. Wer Zeit und Geld hat, kann sich hier portraitieren lassen oder letzte Souvenirs kaufen: Zum Beispiel eine Baskenmütze!

Wir beschließen den Tag mit einem letzten Gang über die Champs Elysées zum Triumphbogen.

4. Tag

Der Morgen gibt uns noch Zeit für eine kurze Besichtigung der Kirche La Madeleine, bevor es heißt: Rückfahrt nach Detmold. Müde, aber zufrieden und um viele Eindrücke reicher, stellen wir fest: Wir haben viel gesehen, aber es bleibt noch viel zu erkunden, denn Paris ist immer (wieder) eine Reise wert!

Au revoir et à bientôt, Paris!

 




Parisfahrt 2015

 

Aux Champs-Elysées...

… oder: "Französisch-Unterricht vor Ort" hieß es vom 20.08. bis 23.08.2015 für 20 Schülerinnen und Schüler aus dem Französisch GK und LK des Stadtgymnasiums.

Bei bestem Wetter bestaunten wir die Sehenswürdigkeiten der Weltstadt vom Louvre über Notre-Dame und Montmartre bis zu den Champs-Elysées und zum Eiffelturm. Letzterer war eindeutig das beliebteste Fotomotiv auf unserer Reise – ob bei Tag oder beleuchtet bei Nacht. Ein Trip in die französischen Boutiquen und Shoppingmeilen durfte natürlich auch nicht fehlen.

Eine besondere Herausforderung stellte allerdings die Orientierung im weit verzweigten Métro-Netz der Weltstadt dar. Da konnte es schon mal passieren, dass die eine oder andere Gruppe sich in der falschen Linie wiederfand... Und auch das Überwinden kilometerlanger Metrogänge und automatischer Schließtüren trotz Gepäck brauchte einiges an Übung.

So erreichten wir Detmold am Sonntag wieder müde, schwer bepackt, um einige Euros ärmer und um viele schöne Erfahrungen reicher.

 

„Il y a tout ce que vous voulez – à Paris!“