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EuroVisions - Dritter Platz für das Stadtgymnasium

EuroVisions ist ein Wettbewerb des Europaministeriums in NRW, bei dem ein Foto oder Kurzvideo über Europa mit all seinen Facetten zu erstellen ist.

Das Thema 2021 war: „Europa, so will ich leben“. Wie es schon in vorherigen Jahren am Stadtgymnasium gemacht wurde, hat auch dieses Mal der bilinguale Politikkurs der neunten Klasse von Frau Schnoor teilgenommen. Wir haben uns auf diese Ebene mit Klimawandel, Außenpolitik und Diversität in Europa auseinandergesetzt.

Als wir dann die Nachricht erhalten haben, dass Rana und Azeez aus der 9a den dritten Platz gewonnen haben, haben wir uns sehr gefreut.

Ihr Fotoprojekt, welches man im ersten Bild zusammen mit Rana und Azeez sieht, fordert die Grenzen Europas zu öffnen und so Menschen von außerhalb Europas mit in die Gemeinschaft zu holen. Zusammen mit ihren Geschwistern haben sie diese Forderung in ihrem Foto mit einem von Händen umklammerten Zaun dargestellt. Der blau-gelbe Text ist gerade in der heutigen Situation mit dem Krieg in der Ukraine treffender denn je. Man liest „Open up the borders – Open up europe“. Dieses Thema ist für viele Jugendliche wichtig und wurde auch in anderen Projekten widergespiegelt.

Eigentlich wurden die GewinnerInnen in den letzten Jahren nach Düsseldorf eingeladen, um ihr Projekt vorzustellen und natürlich ihren Preis zu erhalten. Leider ist dies mit Corona nicht möglich. Allerdings wurde das Event durch eine Videokonferenz ersetzt und so hatten wir glücklicherweise auch die Möglichkeit von den SG-News dabei zu sein.

Am 5.4.2022 war es dann so weit. Auch Rana, Azeez und Frau Schnoor waren aus dem Klassenraum pünktlich zu der Konferenz um 16 Uhr eingeschaltet. (siehe Bild 2) In den 24 Kacheln auf dem Bildschirm waren die Gesichter der siegreichen SchülerInnen, deren Lehrerinnen und verschiedenen Beamten zu sehen. Nachdem sichergestellt wurde, dass alle TeilnehmerInnen da waren, ging es los. Moderiert von Andreas Christ von der Staatskanzlei beginnt das Meeting mit einer Begrüßung von Dr. Holtoff-Pförtner (Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales). Er bewundert die intensive und kreative Auseinandersetzung zum Thema Europa. Er richtet einen Appell an die Jugendlichen Demokratie zu lieben und zu verteidigen und Hass gegenüberzutreten. In diesem Zusammenhang macht er außerdem eine Verbindung zu der aktuellen Situation in der Ukraine.

Den Rest des Meetings wurden die neun Kurzfilme und Fotos vorgestellt und besprochen. Die SchöpferInnen haben die Hintergründe, die Entstehung und die Ausführung erklärt. Alle von der Jury ausgewählten Bilder sieht man als Postkarten in Bild 3. Sie wurden aus Kreationen von über 1100 SchülerInnen ausgewählt.

Sie behandeln aktuelle Probleme mit Social media, Antisemitismus sowie Homophobie und richten ebenso Forderungen an Politik und Gesellschaft. Sie drücken den Wunsch für offene Grenzen, Diversität und Klimaschutz aus.

Zum Schluss möchte ich mich ganz herzlich bei Frau Schnoor und den EuroVisions OrganisatorInnen bedanken, dass sie es ermöglicht haben, für uns als SG-News virtuell dabei zu sein.

Mirijam Niewald

SG News: Teilnahme an der “Model United Nations“ an der Universität Siegen

Vom 17.11- 20.11 sind vier Schülerinnen des Stadtgymnasium Detmold, Paula Helms (Q1), Marla Führung, Lina Stolle und ich, Line Wöstenfeld (alle EF), mit Frau Kage nach Siegen gefahren, um an der Model UN teilzunehmen. Ich schreibe diesen Artikel, um meine Erfahrungen mit Ihnen und euch zu teilen.

Wir haben uns Mittwochnachmittag am Detmolder Bahnhof getroffen. Von da aus sind wir zunächst nach Bielefeld gefahren, um dann dort in den Zug nach Köln umzusteigen. Dort haben wir unseren nächsten Zug dann aber verpasst und hatten so zwei Stunden Zeit, um den Kölner Dom anzuschauen.

Aufgrund der Verspätung kamen wir erst nachts in Siegen an und mussten unsere Koffer zwanzig Minuten lang den Berg zum Hotel hochziehen.

Am nächsten Tag ging es auch schon los. Die Model United Nations ist ein Konzept, welches vor allem in Amerika bekannt ist. Jeweils zwei Personen vertreten ein Land und es wird eine Sitzung, wie sie sich im echten politischen Leben abspielen würde, nachgestellt, um neue Ideen und Ansichten zu finden, womit vielleicht auch die Erwachsenen etwas anfangen können.

Dieses Jahr handelte es sich dabei um das Komitee der OPEC+. In der Simulation der politischen Debatte treffen sich also ölexportierende Länder. 

Paula und Ich vertraten Malaysia, Marla und Lina den Oman. Junge Menschen aus unterschiedlichen Teilen der Welt (z.B aus der Türkei oder Indien) sind angereist, um teilzunehmen. Deshalb lief das Ganze auch realitätsgetreu in Englisch ab.

Wir erwarteten Schüler in unserem Alter und fanden Studenten vor, die teilweise zehn Jahre älter waren als wir. Trotzdem haben wir Reden gehalten, abgestimmt und unsere Anregungen mit eingebracht. 

Am ersten und zweiten Tag ging es darum, den Ölexport nachhaltiger zu machen. Der Entwurf, den wir mit anderen Ländern zusammengestellt haben, konnte sich durchsetzen!

Das Ganze ging immer von neun bis siebzehn Uhr mit einer 1½ stündigen Mittagspause, in der wir Siegen ein Stück besser kennengelernt haben. Am Abend des zweiten Tages besuchten wir den Siegener Weihnachtsmarkt, welcher durch die 2G-Regelung auch sehr schön war. 

Am nächsten Morgen ging es dann darum, den Ölpreis zu stabilisieren. Auch hier fanden während der moderierten sowie unmoderierten Sitzungen viele Diskussionen statt. Leider mussten wir schon am frühen Nachmittag gehen, um unseren Zug zu erreichen. Die Rückfahrt verlief deutlich reibungsloser als der Hinweg.

Zurückblickend war die Model UN eine sehr tolle Erfahrung und Möglichkeit, neue Leute zu treffen und sich politisch zu engagieren. Außerdem waren die Tage eine gute Vorbereitung für das EYP, welches im April in Detmold stattfinden wird.

An dieser Stelle möchten wir auch nochmal Frau Kage danken, dass sie uns in den vier Tagen begleitet hat und so kurzfristig noch alles planen konnte.

                                                                                                      Schülerreporterin Line Wöstenfeld

Nachbarn in Europa – Detmold und Europa

Im Rahmen der Teilnahme am Schülerwettbewerb zur politischen Bildung der Bundeszentrale für politische Bildung erstellte der Profilkurs Wirtschaft in Klasse 7 einen Wettbewerbsbeitrag zum Thema „Nachbarn in Europa – Detmold und Europa“. Dabei beschäftigten sich die Schüler*innen mit Frankreich als europäischen Nachbarn Deutschlands und konzentrierten sich dabei vor allem auf die Zusammenarbeit, Partnerschaft und Kontakte zwischen unserer Region und Frankreich, aber insbesondere mit Detmolds Partnerstadt Saint-Omer.

Mit der Unterstützung von Martina Gurcke (zuständig für Stadtmarketing/Europa und internationale Zusammenarbeit bei der Stadt Detmold), welche aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht persönlich in die Schule kommen konnte, den Schüler*innen aber mit einer Vielzahl von Informationen zu den zuvor entwickelten Leitfragen des Projekts behilflich war, bekamen die Schüler*innen einen differenzierten Einblick in die Beziehungen zwischen Detmold und der Partnerstadt Saint-Omer. Dabei standen eine Vielzahl von europäischen Begegnungen, welche in Detmold stattfinden (wie z.B. Schu?ler*innen- und Praktikant*innenaustausche, Vereinsbegegnungen, Europatage/-wochen, Europakonferenzen, Bu?rger*innenfahrten, Jugendbegegnungen und Verwaltungsaustausche), aber auch die Arbeit durch die „Deutsch-Französische Gesellschaft Detmold“ im thematischen Fokus. Die Teilnahme am Schülerwettbewerb stellte für die Schüler*innen eine spannende Abwechslung zum sonstigen Unterrichtsalltag dar und ermöglichte es ihnen, auf kreative Weise ihr Wissen im Hinblick auf Europa, die Europäische Union, aber ganz besonders die deutsch-französischen Beziehungen zwischen Detmold und Saint-Omer zu vertiefen. Dabei waren insbesondere der intensive Austausch sowie die vielseitige Zusammenarbeit unter den Partnerstädten neu für die Lerngruppe und wurden von ihnen als sehr positiv und gewinnbringend für beide Seiten beurteilt.

4oceans & drop4drop: Ehemaliger 9er-Kurs Politik bilingual spendet Gewinn

Die SchülerInnen des ehemaligen Kurses Politik bilingual aus der damaligen 9 hatten im letzten Schuljahr gemeinsam beschlossen, einen Teil des Hauptgewinns vom Schülerwettbewerb „EuroVisions“ für gute Zwecke zu spenden. Nach längerer Recherche einigten sich die SchülerInnen auf zwei Organisationen, die sie unterstützen wollten:

4ocean (https://4ocean.com/), eine US-Firma, die Küsten von Plastikmüll befreit

                                                                und                                                                       

drop4drop, eine Organisation, die Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt.

Insgesamt 350 Euro haben die SchülerInnen gespendet und damit mehrere Kilo Plastikmüll aus den Ozeanen entfernt sowie 11 Familien mit Trinkwasser  versorgt. Zum Zeichen des Engagements  gab es Armbänder aus recycelten Materialien.

Schülerinnen des bilingualen Politikkurses erfolgreich beim Wettbewerb „Eurovisions“

Maria Bürkland und Anni Dejgraf (beide 9sw) haben mit ihrem Beitrag zum Wettbewerb des Europaministers den ersten Preis in ihrer Altersgruppe (Sekundarstufe I) gewonnen. Bei dem Wettbewerb geht es darum, mit kreativen Beiträgen (Foto oder Video) zur Beteiligung an der Europawahl aufzurufen. 

Im Mai 2019 sind die Bürgerinnen und Bürger der EU erneut aufgerufen, wie alle fünf Jahre ein neues Parlament zu wählen. Dieses trifft viele Entscheidungen, die auch uns in Deutschland direkt betreffen. Zuvor hatte sich der bilinguale Politikkurs mit dem Thema „Wahlen“ auseinandergesetzt und festgestellt, dass bei vielen Wahlen viel zu wenig Wahlberechtigte mit abstimmen. Im Unterricht wurde diskutiert, welche großen Gefahren für die Demokratie dies mit sich bringt. Unter anderem fiel uns auf, dass immer weniger insbesondere junge Menschen von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen, obwohl es doch um ihre Zukunft geht. Ähnliche Sorgen beschäftigen auch Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner, der deshalb zum Wettbewerb „EuroVisions 2018: posten – snappen – liken – wählen!“ aufgerufen hatte. 

Im Unterricht entstanden insgesamt fünf kreative Fotoprojekte, unter denen sich der Beitrag „It’s time to vote“ von Maria und Anni letztendlich unter allen Einsendungen durchsetzen konnte. Neben einem großzügigen „Honorar“ für die geleistete Arbeit dürfen die Schülerinnen im April im Landtag in Düsseldorf noch an einer Feierstunde mit dem Minister teilnehmen, in der sie erneut ausgezeichnet werden.

Wir freuen uns außerdem, dass wir im Februar alle fünf Beiträge in der Bezirksregierung Detmold im Rahmen einer Ausstellung der Europaschulen im Regierungsbezirk präsentieren dürfen.

 

Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung der Preisverleihung