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Fotoprojekt der Profilklasse "Wirtschaft und Gesellschaft"

Im Politikunterricht der Klasse 9 beschäftigen sich die Schüler am Stadtgymnasium mit Fragen nach sozialer Sicherung; auch Armut ist dabei ein Aspekt.Die Profilklasse Wirtschaft-Gesellschaft hatte durch ihre zusätzliche Profilstunde die Möglichkeit, sich vertiefter mit diesem Thema auseinanderzusetzen. In einem kreativen Fotoprojekt näherte sich daher die 9w im Januar mit ihrer Lehrerin Frau Schnoor dem Thema „Armut in Detmold“ an.

Im Unterricht entwarfen die Schülerinnen und Schüler dafür zunächst Skizzen und notierten, wie sie das Thema darstellen wollten. Eine zusätzliche Vorgabe stellte sie dabei vor einige Herausforderungen: Es sollten keine Menschen fotografiert werden. Dann ging es in einer Unterrichtsstunde in die Innenstadt, um die Fotos anzufertigen.Die 9.Klässler näherten sich dem Thema auf verschiedene Arten: Einige suchten nach Motiven, die sich ihnen in der Stadt boten, andere schufen selbst Arrangements, die sie dann ablichteten.In der Stunde danach wurden die Fotos bearbeitet und Texte dazu verfasst. Eine kleine Auswahl zeigen wir hier.

Die SchülerInnen selbst äußerten sich positiv über das Projekt:

 „Das Projekt war anders als der normale Unterricht, da man sich frei in der Stadt bewegen und so selbst entscheiden konnte, welche Orte man sich ansieht und frei Motive für das Projekt aussuchen konnte. Man lernt Orte von Detmold kennen, die man vorher noch nicht kannte und wo die Armut deutlich wird, z.B. wie heruntergekommen manche Hinterhöfe sind.“ (Markus)

„Das Fotoprojekt war eine gute Abwechslung zum normalen Unterricht, weil man seiner Kreativität freien Lauf lassen konnte. Außerdem habe ich gelernt, wie man eigenständig eine Aufgabe bewältigt.“ (Oliver)

„Ich habe gelernt, dass es in der Stadt oder generell an vielen Orten etwas gibt, was auf Armut hinweist, auch da, wo ich es nicht erwartet habe. Man geht seitdem mit offeneren Augen durch die Stadt, weil man bei dem Projekt ja auch auf alles achten musste, um kein Motiv zu übersehen. Diese Aufmerksamkeit für mein Umfeld habe ich beibehalten.“ (Clara)

„Man bekam durch dieses Projekt einen Eindruck davon, wie sich Armut im wahren Leben auswirkt und nicht nur im Politikbuch. Auch erkennt man Armut nicht immer auf den ersten Blick, sondern muss genauer hinschauen.“ (Anna M.)

„Es war auffällig, wie viele Arm-Reich-Gegensätze es in Detmold gibt; oft nebeneinander, z.B. in einem Geschäft. (Louis)

„Wir haben viel Neues erfahren, z.B., dass die Armut in der Öffentlichkeit sehr viel präsenter ist, als ich gedacht hatte. Aber auch über das Fotografieren und Bearbeiten von Fotos habe ich einiges gelernt.“ (Christoph)

„Es ist schwer, etwas wie Armut zu fotografieren, wenn man menschliche Emotionen und Gestik als Wertung oder Ausdruck nicht zeigen darf. So musste man kreativ nachdenken, um die Aufgabe zu bewältigen.“ (Noura)