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Hamburg-Exkursion der Erdkundekurse der Stufe Q2

Zu Beginn des dritten Quartals hat sich unser Erdkunde LK mit dem Thema „Stadtentwicklung und Stadtstrukturen“ befasst. Ein Inhalt dieses Kapitels war die HafenCity Hamburg. Damit wir uns selbst ein Bild von den Erneuerungen und den Bauarbeiten verschaffen konnten, haben wir uns am Freitag, den 7. September 2018, zusammen mit dem GK für eine eintägige Exkursion auf den Weg nach Hamburg gemacht.

Die ersten Eindrücke vom Hamburger Hafen konnten wir beim Überqueren der Köhlbrandbrücke sammeln. In der HafenCity hat sich uns ein Guide angeschlossen, der uns im Folgenden durch die HafenCity geführt hat. Zunächst konnten wir uns mit der Umgebung bekannt machen und die Gebäude genau inspizieren. Durch die Verbindung mit der alten Bauweise und einem modernen Look, wirkten die Fassaden sehr ansprechend und der Umgebung angepasst. Aufgefallen ist uns vor allem die fast schon klinische Sauberkeit des Stadtteils. Der Guide zeigte uns auch leere Flächen, die in naher Zukunft noch bebaut werden und das Projekt HafenCity vollenden sollen.

Danach ging es zu der Speicherstadt. Diese besteht noch vollkommen aus den ursprünglichen Gebäuden und wurde unter den Schutz der UNESCO gestellt, da die Speicherstadt ein Bereich der Stadt war und ist, in dem gearbeitet und nicht gewohnt wurde und wird. Des Weiteren haben wir etwas über die Entwicklung dieses Stadtteils gelernt: Sobald in der Schiffsindustrie Erneuerungen stattfinden, muss der Hafen und damit auch seine Gebäude, sich den neuen Ansprüchen anpassen. Daher hat die Speicherstadt heute nicht mehr die „Lagerfunktion“ für den Hafen inne, sondern es finden sich heute dort u.a. viele Firmensitze, Geschäfte, Schulen und Museen.

Dann sind wir bis zur Elbphilharmonie gegangen und haben von dort aus eine kurze Schifffahrt über die Elbe gemacht. Vom Schiff aus hatten wir eine tolle Übersicht über diese beiden Stadtteile Hamburgs. Außerdem gab uns diese Schifffahrt einen guten Überblick über die direkte räumliche Verbindung des Dienstleistungssektors und des Hafens und damit über die große wirtschaftliche Diversität der Stadt.

Im Schanzenviertel haben wir uns die politischen Schauplätze angesehen, an denen die G20- Demonstrationen 2017 eskaliert sind. Dies war eine tolle Möglichkeit, da wir diese bisher nur aus den Nahrichten kannten. Dazu ist das Schanzenviertel aber auch ein gutes Beispiel für den Prozess der Gentrifizierung von Städten und Stadtteilen. Diese Entwicklung umfasst die stufenweise Aufwertung eines Stadtteils, zuerst durch die Kreativen und Studenten und dann durch Immobilieninvestoren, die darauf aufmerksam werden. Heute kostet eine Wohnung in der Schanze fast so viel wie in der Hafencity. Unsere Führung haben wir, passend zum Unterrichtsthema der Gentrifizierung, in einer ehemaligen Fabrik beendet, die heute verschiedene Agenturen beherbergt.

Zum Schluss durften wir auf eigene Faust das Szeneviertel erkunden, um die Atmosphäre dort aufzunehmen.

Diese Exkursion hat uns vor allem die Theorie der Gentrifizierung in der Praxis am Beispiel von Hamburg nähergebracht und damit unserem Verständnis für diese Entwicklung geholfen. An dieser Stelle möchten wir uns im Namen unserer Mitschüler ganz herzlich bei unseren Lehrern Frau Rüsing, Herrn Schmoranz und Herrn Celik bedanken, die uns begleitet haben.

Debbie Wrobel und Florentine Dammann Q2