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EuropäerInnen auch – und gerade – jetzt

Die Europaschule Stadtgymnasium Detmold möchte ihren SchülerInnen Wege nach Europa eröffnen – auch in Form von Auslandspraktika, bei denen wertvolle Erfahrungen gesammelt und Sprachkenntnisse erweitert werden können.

Da es dabei viel zu bedenken und zu beachten gilt – Unterkunft bzw. Betreuung, Kosten, Versicherung, Auswahl des Praktikumsplatzes in einer unbekannten Stadt und evtl. Sprache etc. – freuen wir uns sehr über die Kooperation mit der Stadt Detmold und der Ecclesia Gruppe. Diese Partner bieten uns in diesem Bereich wertvolle Unterstützung und Erfahrung.

So können nun SchülerInnen aus unserer Oberstufe von diesem Netzwerk profitieren und Praktika in vielen europäischen Ländern absolvieren, verbunden mit dem Aufenthalt in einer Gastfamilie.

Weitere Informationen zum Ablauf, zur Bewerbung und zu den Ländern, in die wir derzeit Praktikanten vermitteln, finden sich hier:

Informationsschreiben

Aktuell planen sechs SchülerInnen aus der EF, Q1 und Q2 ein Praktikum mit Unterstützung der Stadt Detmold bzw. unserer Ansprechpartnerin dort, Frau Gurcke. Frau Gurcke, die bei der Stadt die Europakontakte koordiniert, berät zur Zeit Charlotte und Elisabeth aus der EF, Florian (nicht im Bild), Clara und Anica aus der Q1 und Lynn aus der Q2 bei ihrer Bewerbung um ein Auslandspraktikum. Florian, Elisabeth und Anica möchten gerne ein Praktikum in Savonlinna, Detmolds finnischer Partnerstadt, absolvieren und interessieren sich für die Bereiche Musik, Architektur, Grundschule und Physiotherapie. Frau Gurcke kontaktiert dafür Schulen, Betriebe und potentielle Gastfamilien vor Ort, behält rechtliche Fragen im Blick und nutzt ihre über Jahre gewachsenen und ausgebildeten Kontakte in die Region.

Vergleichbares leistet sie aktuell auch für Charlotte, Lynn und Clara, die gerne zwei bis drei Wochen unsere französische Partnerstadt St. Omer für Praktika in den Bereichen Kindergarten, Tourismus, Museen und Kanzleien besuchen möchten.

Frau Gurcke betont: „Grundsätzlich sind alle Berufsfelder an zahlreichen Standorten in unseren europäischen Standorten denkbar“.

Leider musste wegen der steigenden Corona-Fallzahlen Lynns bereits für die Herbstferien geplantes Praktikum erst einmal verschoben werden, aber alle SchülerInnen hoffen auf ein Praktikum in ihrem europäischen Wunschort Anfang 2021.

Frau Schnoor als Koordinatorin und Ansprechaprtnerin von schulischer Seite freut sich, dass trotz der derzeitigen schwierigen Bedingungen die SchülerInnen genügend „Biss“ und mit Frau Gurcke die nötige kompetente Unterstützung haben, ihren europäischen Traum doch noch zu verwirklichen.

Wie ist die Arbeitswelt in Frankreich? Lina Rüthers Auslandspraktikum in Saint-Omer

Schon lange hatte ich Lust Auslandserfahrungen zu sammeln und meine Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Ich habe von der Möglichkeit gehört, in Saint-Omer, der Partnerstadt von Detmold, ein Praktikum machen zu können. Die Herbstferien 2018 waren ein guter Zeitpunkt. Die Bewerbung lief über die Koordinatorin Frau Gurcke von der Stadt Detmold und war ganz unkompliziert. Saint-Omer liegt im Norden Frankreichs und ist eine wunderschöne Stadt, in der ich mich sehr wohl gefühlt habe. Sie ist viel kleiner als Detmold. Es gibt eine sehr hübsche Innenstadt mit vielen schönen Gebäuden, Plätzen, Gassen und Cafés, alles liegt dicht beieinander. Dort ist immer etwas los.

Ich war zwei Wochen in Frankreich. In dieser Zeit habe ich zwei Praktika an zwei unterschiedlichen Stellen gemacht und auch in zwei verschiedenen Gastfamilien gewohnt. In der ersten Woche war ich in einem Kindergarten. Das Bildungssystem in Frankreich ist ganz anders organisiert als in Deutschland. Es war interessant das kennenzulernen. Kinder im Kindergartenalter gehen in Frankreich in die École Maternelle, und es hat mich dort tatsächlich sehr an eine Schule erinnert. So habe ich unter anderem dabei geholfen mit den Kinder Buchstaben und Zahlen zu lernen. Das zweite Praktikum war im Museum Sandelin. Neben der Ausstellung historischer Objekte wirkt es bei Projekten und Kulturveranstaltungen mit, die in Saint Omer angeboten werden. Die Mitarbeiter in beiden Praktikumsstellen waren freundlich und haben mir viel erklärt. Durch meine beiden Gastfamilien habe ich auch in meiner Freizeit viele tolle Erfahrungen und Erinnerungen sammeln dürfen. Wir haben uns jeweils wirklich gut verstanden, tolle Aktivitäten unternommen und interessante Gespräche geführt. Ich habe sehr nette Menschen kennengelernt, die auch Interesse an meinem Leben in Deutschland hatten. So habe ich neue Weltansichten bekommen und eigene teilen können. Meine Zeit in Saint-Omer war unglaublich erfahrungsreich und intensiv. Ich habe in der Zeit nicht nur die französische Kultur und Sprache kennengelernt, sondern auch sehr viel über mich selbst. Welche Werte und Lebensweisen ich teile, bewundere oder kritisiere. Für diese Erkenntnisse bin ich sehr dankbar.

Es ist wirklich gut, dass es für Schüler die Möglichkeit gibt auf diese Weise Auslandserfahrungen zu sammeln und für relativ wenig Geld unbezahlbare Erfahrungen zu machen.

Lina Rüthers