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documenta 13

IST DAS KUNST ODER KANN DAS WEG...?

Oder: Was der Hund mit dem rosa Bein mit Kunst zu tun hat.....

Unter diesem Motto besuchten 32 Schülerinnen und Schüler der Kunstkurse der Jahrgangsstufe Q2/13 unter Leitung von Frau Martens und Frau Heithecker am 30. August 2012 die Weltausstellung der Gegenwartskunst – die dOCUMENTA (13) in Kassel.

Während der Vorbereitungen der Exkursion erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler anhand verschiedenster Recherche-möglichkeiten Zugänge zum erweiterten Kunstbegriff  und persönliche Fragestellungen an selbstgewählten Ausstellungsobjekten der documenta.

Vor Ort sollten diese Fragen nach Möglichkeit geklärt werden, um  die gewonnenen Erkenntnisse später im Unterricht in Form von Kurzvorträgen einbringen zu können.

Zwei Führungen, denen sich die Schülerinnen und Schüler zuordneten, konnten hier einen Beitrag leisten.

Während sich eine Führung unter dem Titel "Unterbrochene Objekte: Was bleibt von den Dingen?"
 auf die Documenta–Halle und die Neue Galerie konzentrierte, lag der Schwerpunkt der anderen Gruppe auf dem Thema "Zeit vermessen, Raum kartieren, Sequenzen erzeugen".  Diese Führung führte durch die Orangerie und die weitläufige Parkanlage der Karlsaue.

Die Aktivitäten der "Worldly Companions" (weltgewandte Begleiterinnen/ Begleiter), die die Führungen leiteten, hießen "Vielleicht Vermittlung und andere Programme". Sie waren eingebunden in den übergreifenden spekulativen Ansatz der dOCUMENTA (13), in die Wechselbeziehungen verschiedener Wissensbereiche.

Bei der Suche nach einem Ausstellungskonzept blieben Fragen offen, so wie die Kuratorin Carolyn Christoph- Barkagiev es auch beabsichtigt hatte:

Es geht darum, Zweifel zu säen, Sicherheiten in Frage zu stellen. Ich bin Skeptikerin. Ich weiß vieles nicht: Könnte der Hund eine Grammatik schreiben, wenn man ihm die Möglichkeit gäbe?

(C. Christoph-Barkagiev, www.süddeutsche.de, 31.05.2012)

Die Ausstellung sollte unser anthropozentrisches Menschenbild erschüttern und erweitern. So wurden wir in vielerlei Hinsicht angesteckt, Neugier zu entwickeln, gewohnte Lebensmuster in Frage zu stellen und uns auf interessante Debatten über den erweiterten Kunstbegriff einzulassen.

Nach einem dOCUMENTA-Tag der vielen Eindrücke und Denkanstöße stimmen wir der Ansicht von Bakargiev schließlich zu:

Kunst ist für mich der Inbegriff von Freiheit und Dialog.

 (C. Christoph- Barkagiev, www.art-magazin.de, 16.09.2012)

Impressionen